Zabaione
Schaum aus Eidotter, Zucker und Marsala
Zabaione ist älter als viele Desserts: Das erste Rezept wird dem Kapuziner Giovanni Giacomo D'Elia zugeschrieben, der im 16. Jahrhundert in Venedig lebte. Eigelb, Zucker, Marsala über warmem Wasserbad aufgeschlagen – bis der Schaum dickflüssig wird.
Man serviert ihn warm, mit Löffelbiskuits zum sanften Tunken. Heute ist Zabaione aus der italienischen Dessertlandschaft nicht wegzudenken, wird aber in Deutschland eher selten serviert. Eine Seltenheit – und eine Belohnung für die, die sie dennoch probieren.